Bildung ist eine Brücke von der Armut zur Hoffnung (Kofi Annan)

Unterstützung eines Schulprojektes von 2008 bis 2013
Die Schule wird bis heute weiter unterstützt durch das Mennonitische Hilfswerk

Mit dieser Leitidee sind wir im Jahr 2008 gestartet und sind hoffnungsvoll aufgebrochen auf dieser Brücke - voller Ideen und Pläne, wie wir die verschiedenen Ziele unserer Partnerschaft gestalten können.
Jetzt haben wir unser Engagement an der Schule in Alavanyo in Ghana beendet.

Wir wollten Kinder in ihrer schulischen Ausbildung fördern und ihnen den Weg in eine gute Zukunft erleichtern, denn der Besuch einer Schule ist im ländlichen Ghana noch nicht so selbstverständlich wie bei uns. Als Gemeinde unterstützten wir zusammen mit weiteren Spendern die St. Michael Grundschule in Alavanyo, einem Vorort von Sogakope im armen Südosten Ghanas.
Wir haben finanzielle Hilfe geleistet und eine deutliche Entwicklung der Schule ermöglicht zum Vorteil vieler Kinder, die rund um Alavanyo leben. Viele der Schülerinnen und Schüler kommen aus kinderreichen und armen Familien. Die Eltern leben vorwiegend von der Feldarbeit und vom Kleinhandel und haben große Mühe, sich und die Kinder ausreichend zu ernähren und zu versorgen. Mitunter müssen die Kinder in den Familien mitarbeiten und kommen dann nicht zur Schule.
Die meisten Kinder möchten lernen. Mit unserer Hilfe wollten wir ihnen einen regelmäßigen Schulbesuch ermöglichen. Wir wollten die Arbeit der Lehrer unterstützen und die Ausstattung der Schule verbessern. Denn in einem guten Lernumfeld ist der Unterricht effektiver und das Lernen macht mehr Freude.
Sieben Jahre Hilfe: das bedeutet Ausbildung für Kinder, damit indirekte Unterstützung ihrer Familien und Arbeitsplätze an der Schule.

Schulgebäude

Mit unserer Projekthilfe konnten wir einiges verwirklichen:

Was nicht im gewünschten Umfang verwirklicht werden konnte:

Wir sind mit Herausforderungen konfrontiert worden:

Solche Stolpersteine lagen immer wieder im Weg und ließen sich nicht wegräumen. Als Gemeinde haben wir daher beschlossen, die finanzielle Unterstützung der Schule zu beenden. Unser fernes Ziel, über einige Jahre durch unsere Unterstützung eine Entwicklung anzuregen, die es der Schule ermöglicht, eigenständig zu existieren und zu wirtschaften, ist damit vorschnell und nicht zufriedenstellend erreicht. Unser Entschluss wurde uns leichter gemacht, weil ein erfahrener Kooperationspartner in das Management der Schule eingestiegen ist. Zudem ist es gelungen, die Eltern für deutlich erhöhte Schulgebühren zu gewinnen.
Wir hoffen, die Eigenständigkeit der Schule zeigt einen dauerhaftem Erfolg. Wir möchten den Kontakt nicht abbrechen und erhoffen uns auch zukünftig Informationen über die weitere Ausbildung der Kinder an der Schule.

Wir danken von Herzen allen Spenderinnen und Spendern, die über die Jahre die Schulausbildung der Kinder ermöglicht und sie ideell und finanziell begleitet haben. Wir alle, hier in Deutschland und dort in Ghana, haben voneinander gelernt, von der Unterschiedlichkeit und den Gemeinsamkeiten.

» Einige Bilder von der Schule